Theremin-Tag im Klingenden Museum 1.11.20

Theremin-Tag im Klingenden Museum 1.11.20

Sonntag 1. November

11:00 Konzert

Wieslaw Pipczynski, Theremin und Tasteninstrumente
Tabia Stoffel, Klavier
Originalwerke für Theremin, Live-Musik zu zwei Stummfilmen

Eintritt 20 CHF, Maskenpflicht, Reservation empfohlen (Email)

14:00–16:00 Thereminkurs mit Wieslaw Pipczynski

Grundlagen und Musik für Anfänger und Fortgeschrittene
Teilnahme: 50.-
Instrumente stehen zur Verfügung, Teilnehmerzahl beschränkt
Anmeldung per Email, bitte angeben, ob Anfänger oder fortgeschritten

Das Theremin – erstmals präsentiert vor genau 100 Jahren!

Das Theremin ist eines der frühesten elektronischen Musikinstrumente. Am 5. August 1920, also vor 100 Jahren, stellte es sein Erfinder Lev Sergeyevich Termen als «Êtherophon» vor. Termen (1896–1993) war Elektroingenieur und Cellist. 1922 durfte er seine Erfindung Lenin vorstellen, der darauf mit Hilfe Termens Michail Glinkas Lied «Die Lerche» gespielt habe. In der Folge reiste Termen mit Konzerten, die er «Musik aus dem Aether» nannte, durch Europa und die USA.

Distant Playing

Das Theremin, wie das Instrument später genannt wurde, ist das bekannteste Musikinstrument, das ohne jegliche Berührung gespielt wird. Mit den Händen werden die elektrischen Felder der beiden Antennen beeinflusst. Rechts die Tonhöhe (je näher die Hand zur Antenne kommt, desto höher wird der Ton), links die Lautstärke (je näher, desto leiser). Um auf dem Theremin Musik spielen zu können, muss man ruhig stehen und die Hände sehr kontrolliert und unabhängig voneinander bewegen können – nicht ganz einfach!